Heute wollten wir eine Letterbox heben, aber den möglicherweise letzten richtig heißen Tag des Sommers auch zum Baden nutzen. Da kam uns diese interessante, wiederauferstandene Letterbox, deren Route an einem schönen Badesee vorbeiführt, gerade recht.
Toll fanden wir den Schatz-Rest des Waldschützen; hoffentlich werden auch nachfolgende Finder nur mit den Augen schauen! Die Sandgrube erkennt man nur an relativ kleinen Schildern, und wenn man nicht jedes davon entdeckt, kann es sein, dass man beim ersten erkannten Schild bereits an der Kreuzung mit den Zahlen und Birken steht. Ich erwähne dies, weil es uns so erging, wir Oles Unterstand übersahen, meinten, dass dies noch nicht die richtige Kreuzung sei und schließlich knapp anderthalb Kilometer weiter eine falsche Freundin derselben fanden – mitsamt Zahlen, Birken und sogar Unterständen im Wald!
Durch die Extrakilometer wurden uns die flachen, vielfach geraden Wege doch etwas lang, und wir wünschten, wir hätten die Tour auf Rädern absolviert. So machten es Traudel und Helmut, die wir trafen, als wir von der zweiten (oder ggf. dritten

), noch tolleren Zwischenbox zum Weg zurückkehrten. Als die beiden uns am Naturfreundehaus zum zweiten Mal einholten, beschlossen wir, dort einzukehren (sehr zu empfehlen!

) und zusammen ins Finale zu gehen.
Im Gegensatz zu unseren Mitstreitern hatten wir eine Zahl sowie die Maus am Energiekasten nicht gefunden, dafür aber richtig erraten, worauf letztere vermutlich abfährt; so ergänzten wir uns vortrefflich.

Vom magischen Pergament waren wir am Ende genauso begeistert, wie wir am Anfang verwirrt waren.

Weil wir seine Farben nicht gleich in unsere Überlegungen einbezogen, interpretierten wir ein Element zunächst falsch und suchten an der verkehrten Stelle. Schließlich aber führte uns unsere Jüngste auf die richtige Fährte und zur neuen Dose. So wurden wir gemeinsam (mehr als ein Jahr nach dem Testlauf

) deren Erstfinder.
Herzlichen Dank für den schönen Clue, das raffinierte Pergament und den hübschen Stempel sagen drei
Karlsruher Kattas
PS: Zum Badesee sind wir nach Abschluss der Tour noch einmal hingefahren und haben ihn – freilich erst, nachdem wir eine Viertelstunde lang Donnergrollen, Windböen und leichte Regenhuschen im Auto abgewartet hatten – fast für uns alleine gehabt.
